Gegründet um den wahn der Christen zu trotzen und die Sarazenen zu vertreiben
Schwören wir unser Land zu verteidigen und jeden Angriff zurück zuschlagen
Wir legen unser Schicksal in die Hände des Ordens
Furcht schärft unsere Sinne Mut führt unser Schwert
Wir ziehen für unsere Bündnisse und unsere Konfession in die Schlacht treue bis zum letzten Blutstropfen
Heiden vereinigt euch
Ränge
Freiherr (Lvl 5 bis Lvl 10)
Graf (Lvl 11 bis Lvl 15)
Fürst (Lvl 16 bis Lvl 20)
Großfürst (Lvl 21 bis Lvl 25)
Markgraf (Lvl 26 bis Lvl 30)
Landgraf (Lvl 31 bis Lvl 35)
Herzog (Lvl 36 bis Lvl 40)
Erzherzog (Lvl 41 bis Lvl 45)
Großherzog (Lvl 46 bis Lvl 50)
König (Lvl 51 bis Lvl 60)
Kaiser (Lvl 61 bis Lvl 70)
Wunschrang ab Lvl 71
Junger Heide
Sei stehts auf der Hut junger Heide
und halte bereit deines Schwertes Scheide
Bleibe immer gescheit
und stehts zum Kampf bereit
Sie kommen bei Tag, sie kommen bei Nacht
drum fass dein Schwert und gib acht
Drum gebe Acht auf deinen Sold
denn sie wollen dir klauen dein Gold
Ziehe los und gehe Plündern
und stärke dich fort mit deinen Fündern
Sammle schnell Erfahrung
sie ist wichtig wie täglich Nahrung
Aber junger Heide denke daran
Wir stehen zu dir bis zum letzten Mann !
Wir Suchen neue Motivierte Mitstreiter
Ihr fühlt euch Angesproche
Ihr seid LVL 30+
Ihr seid Aktiv (Premium Bevorzugt aber kein Muß)
Ihr wollt in einen Orden mit viel Erfahrung und Guten Bündnisspartnern
dann meldet euch bei Brother Two oder Bad_Devil
für eine Einführendes Gespräch
Zu Fusionen mit Unserem Orden sind wir auch gerne zu Gesprächen bereit!!
zur Geschichte von Arnestati704:
Von der Ersterwähnung bis zum 19. Jahrhundert
Am 1. Mai 704 wird Arnstadt (als Arnestati) in einer Schenkungsurkunde des Thüringer Herzogs Hedan II. an den angelsächsischen Bischof Willibrord von Utrecht erstmals urkundlich erwähnt. Damit ist die Stadt der älteste urkundlich erwähnte Ort Thüringens und des mittleren und östlichen Deutschlands und wurde deshalb bis 1990 als älteste Stadt der DDR präsentiert. Archäologische Funde belegen, dass der Ort schon in der Jungsteinzeit ein bevorzugter Siedlungsplatz war.
726 geht Arnstadt an die Abtei Echternach und später durch Tausch an die Abtei Hersfeld über. Am 17. Dezember 954 hält König Otto I. in Arnstadt einen Reichstag ab, bei dem er Frieden mit seinem aufständischen Sohn Liudolf von Schwaben schließt und einen anderen Sohn, Wilhelm, zum Erzbischof von Mainz ernennt. Dieser beschließt zugleich die Gründung der Liebfrauenkirche zu Arnstadt. Im 12. Jahrhundert fällt schließlich ein Teil Arnstadts unter die Herrschaft der Grafen von Käfernburg. 1198 versammeln sich die Reichsfürsten in Arnstadt und wählen am 8. März Philipp von Schwaben zum deutschen König. 1220 wird Arnstadt erstmalig als „civitas“, also als Stadt bezeichnet. Das Stadtrecht wird dem Ort aber erst am 21. April 1266 vom Abt der Abtei Hersfeld verliehen. Danach entwickelt sich Arnstadt zum Umschlagsplatz für Holz, Getreide, Wein und Färberwaid.
Nach dem Aussterben der Käfernburger 1302 gelangt bis 1306 zunächst deren Besitz in Arnstadt, 1332 dann auch der hersfeldische an die Grafen von Schwarzburg. Versuche von Erfurter Seite, sich 1342 und 1345 der reichen Stadt zu bemächtigen, scheiterten an der starken Befestigung. Der Wohlstand gründete sich auf das Mühlengewerbe, das Tuchmacherhandwerk, auf Gerbereien und den Handel mit Wein und Waid, Holz, Getreide, Wolle und Gemüse.
Am 30. Januar 1349 wird mit Graf Günther XXI. von Schwarzburg der Arnstädter Landesherr in Frankfurt am Main zum Gegenkönig Karls IV. gewählt und gekrönt. Er entsagt aber bereits am 26. Mai gegen 20.000 Mark Silber der Krone. 1496 wird der schwarzburgische Besitz in die Oberherrschaft Arnstadt und die Unterherrschaft Sondershausen geteilt. Während des deutschen Bauernkrieges werden am 17. Juni und 2. August neun bzw. fünf Teilnehmer am Aufstand als „Rädelsführer“ auf dem Arnstädter Marktplatz enthauptet. Die Stadt muss wegen Unterstützung der Aufständischen eine „empfindliche Buße“ (3000 Gulden) zahlen. 1531 wird in Arnstadt die Reformation (Auflösung der Klöster) eingeführt, ab 1553 beginnen die Bauarbeiten an der gräflichen Residenz Schloss Neideck. Das Wasserschloss wird 1560 fertig gestellt.
In den folgenden hundert Jahren stagnierte die Entwicklung der Stadt: 1581 fallen über 380 Häuser, darunter das Rathaus, einem Großbrand zum Opfer, die Pest fordert 1582 über 1.700 und 1625 über 1.200 Opfer. Auch der Dreißigjährige Krieg verschont Arnstadt nicht: Auf 80.000 Gulden beläuft sich der Gesamtschaden, den durchziehende Einheiten aller Kriegsparteien verursachen. 1670 werden wiederum 170 Häuser im Südosten der Stadt durch ein weiteres Großfeuer vernichtet.
1703 kam der 18-jährige Johann Sebastian Bach in die Stadt. Nach einem Probevorspiel fand er als Organist der Neuen Kirche eine Anstellung und wirkte vier Jahre in der Stadt. Wegen eines Zerwürfnisses mit dem Rat der Stadt wegen nicht genehmigter Urlaubsverlängerung und anderer „Unregelmäßigkeiten“ auch in der musikalischen Arbeit, übersiedelte er im Sommer 1707 nach Mühlhausen. Im Oktober des gleichen Jahres heiratete er im drei Kilometer östlich von Arnstadt gelegenen Dornheim seine Cousine Barbara Bach.
Im Jahr 1709 geben die Grafen von Schwarzburg die bereits 1697 durch Kaiser Leopold I. bewilligte Erhebung in den Reichsfürstenstand bekannt, die der Herzog von Sachsen-Weimar als „Thüringer Landgraf“ allerdings nicht anerkennt. Vorübergehend wird Arnstadt von seinen Truppen besetzt, doch kann sich die Stadt mit der Zahlung von 3.500 Talern die Anerkennung erkaufen. Fürstin Auguste Dorothea, die prachtliebende und verschwenderische Frau Anton Günthers, lässt das Schloss Augustenburg errichten und schafft eine Attraktion, die bis heute in Arnstadt zu bewundern ist: In jahrzehntelanger Arbeit des Hofstaats und der Bürgerschaft entsteht Mon plaisir (Mein Vergnügen), eine Puppenstadt in 82 Räumen mit rund 400 Wachsfiguren samt der zugehörigen Ausstattung, die ein detailgetreues Abbild des Lebens einer kleinen Residenzstadt darstellt. Die Ausstellung befindet sich im Neuen Palais, das 1728–1732 als Witwensitz der Fürstin Elisabeth Albertine von Schwarzburg-Sondershausen erbaut wurde. Die Arnstädter hatten damals freilich nichts von ihrer Mitwirkung als Arbeit und Kosten, die die Stadt weiter verarmen ließen.
Vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Nach dem Thronverzicht des Schwarzburger Fürsten Günther Victor im November 1918 gehörte Arnstadt zum Freistaat Schwarzburg-Sondershausen, der 1920 im Land Thüringen aufging.
1920 wurde auch der Landkreis Arnstadt gebildet. Arnstadt war kreisfrei und Sitz der Kreisverwaltung. Noch heute findet man an einigen Ausfallstraßen die alten Grenzsteine zwischen Stadt- und Landkreis Arnstadt.
Auf dem Neuen Friedhof wird mit einem Ehrenhain der sechs Todesopfer aus der Arbeiterklasse gedacht, die von den Nationalsozialisten getötet wurden. In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge an der Krappgartenstraße niedergebrannt, woran seit 1988 ein Gedenkstein am früheren Standort erinnert. 30 männliche Juden wurden in das KZ Buchenwald verschleppt. Auf dem Neuen Friedhof am Parkweg erinnert ein Gedenkstein an die ermordeten Juden.
Während des Zweiten Weltkrieges mussten 2.950 Frauen und Männer vorwiegend aus der Sowjetunion und Polen sowie Kriegsgefangene aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit verrichten: im Polte-Werk 1 und 2, in der Firma Siemens & Halske, in der Eisengießerei Winter, bei der Firma Schmidt & Co. Daimon, im Reparaturwerk Erfurt, in der Aktiengesellschaft für Kartonagenindustrie, in der Firma Braunsteinwerke Kunze & Co., in der Fahrzeugfabrik Renger & Co. und in der Bahnmeisterei. Auf dem Neuen Friedhof erinnern 102 Grabsteine an die bei Zwangsarbeit Umgekommenen.[1] Zudem unterhielten die Nationalsozialisten im nahe gelegenen Jonastal ein geheimes Bauvorhaben.
1951 verlor Arnstadt seinen Status als kreisfreie Stadt und wurde in den Landkreis Arnstadt aufgenommen. 1952 wurde der Landkreis durch die Bezirksgrenze Erfurt/Suhl durchschnitten und in die Kreise Arnstadt und Ilmenau aufgeteilt. Erst 1994 wurde mit der Gebietsreform Thüringens der Kreis in seiner ursprünglichen Größe wiederhergestellt. Er trägt fortan den Namen Ilm-Kreis. Arnstadt ist damit seit nunmehr 86 Jahren Sitz der Kreisverwaltung.
Im Jahr 2004 feierte die Stadt ihre 1.300-jährige Ersterwähnung. Aus diesem Anlass wurde unter anderem ein Neigetechnik-ICE der DB-Baureihe 411 im Hauptbahnhof auf den Namen Arnstadt getauft. Im gleichen Jahr gewann die Stadt beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf die Goldmedaille.
1868–1933 tagte hier der Arnstädter Verband und hinterließ ein Gefallenendenkmal auf der Alteburg.
